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Cup Stacking oder auch Sport Stacking ist eine Sportart, die ihre Anfänge in Amerika nahm. Die Becher wurden in den 80er Jahren in Kalifornien erfunden und unter dem ursprünglichen Namen "Kup Stax" von Hasbro verkauft.
Die Sportart und die heutigen Disziplinen wurden danach vom amerikanischen Grundschullehrer Bob Fox entwickelt. 2002 fand die Sportart den Weg von den USA nach Deutschland. Cup Stacking ist ein Geschicklichkeitssport, bei dem man mit einem Satz von zwölf geformten Bechern (den "Cups") Pyramiden in einer bestimmten Reihenfolge auf- und wieder abstapelt. Dabei versucht man, möglichst schnell und fehlerfrei zu sein.

Vorteile des Cup Stacking:
- verhilft zu einer besseren Auge-Hand-Koordination
- aktiviert beide Gehirnhälften (siehe auch unten)
- führt zu schnelleren Reaktionszeiten
- fördert die Konzentrationsfähigkeit und das Allerwichtigste:
- Sport Stacking macht richtig viel Spaß!
Sport Stacking fördert die Beidhändigkeit, die Auge-Hand-Koordination und die Reaktionsfähigkeit. In unserem Gehirn gibt es eine Überkreuzschaltung, denn die linke Gehirnseite steuert die rechte Körperhälfte und umgekehrt. Fast alle Nerven überkreuzen sich im Gehirn, die Verbindung der beiden Hälften ist ein „Balken“ aus extra dicken Nervenfasern, auch corpus callosum genannt. Wir lernen und arbeiten am besten, wenn wir einen guten Zugang zu beiden Gehirnhälften haben und Informationen über das corpus callosum ausgetauscht werden können. Sport Stacking aktiviert durch das abwechselnde Arbeiten mit linker und rechter Hand und das Überkreuzen der Gesichtsmitte beide Gehirnhälften. Es werden neue Verknüpfungen gebildet, neue „Nervenstraßen“ gebaut, die bei regelmäßiger Beschäftigung mit Sport Stacking ausgebaut werden können. Diese neuangelegten Nervenbahnen können hilfreich sein beim Erlernen anderer Inhalte oder Fertigkeiten, wie dem Spielen eines Instruments, Lesen und Schreiben oder beim Sport. Es werden ähnliche positive Effekte wie beim Jonglieren erzielt. Sport Stacking wird auch von Behinderten eingesetzt und bietet ihnen gute Möglichkeiten, die Motorik zu schulen und die gleichen positiven Nutzen zu ziehen wie nicht-behinderte Sport-Stacker. (Quelle: wikipedia)
Offizielle Wettkampfdisziplinen des Sport Stackings
Die Wettkampfdisziplin "3-3-3" Beim 3-3-3er-Stack werden, wie der Name schon sagt, drei 3er-Pyramiden auf- und wieder abgebaut. Diese Disziplin ist zum Einsteigen in das Sport Stacking optimal geeignet. Wenn ihr diese Disziplin beherrscht, geht´s weiter mit der nächsten Wettkampfdisziplin.
Die Wettkampfdisziplin „3-6-3“ Nun werden zwei 3er- und eine 6er-Pyramide auf- und abgebaut. Wichtig ist bei allen Disziplinen, der abwechselnde Gebrauch von linker und rechter Hand. Und wenn ihr diese Übung könnt, dann auf zum Cycle, der "Königsklasse" im Sport Stacking.
Die Wettkampfdisziplin „Cycle"
Jetzt gilt´s also:
1. Zuerst einen 3-6-3-Stack, 2. danach zwei 6er-Pyramiden, 3. diese abbauen und einen 12er-Turm errichten, 4. aus dem dann eine 1-10-1-Pyramide entstehen muss. 5. Die wieder abbauen und zurück zur Ausgangsposition.
Ist doch einfach, oder? Die genauen Regeln und Figuren sind als deutsche Anleitungs-DVD bei jedem Set Flash Cups in der Turniertasche, die ihr bei uns im Shop kaufen könnt oder einfach per eMail oder Telefon bei uns anfragen könnt. In der Rubrik Lernvideos findet Ihr einige Videos, die die verschiedenen Disziplinen einmal vorführen.
Die Wettkampfdisziplin Doppel Zwei Partner stacken gemeinsam. Jeder Partner darf nur eine Hand benutzen: der eine Partner nur die rechte Hand und der andere nur die linke. Dann wird so schnell wie möglich jede der Einzeldisziplinen auf- und wieder abgestapelt. Aber aufgepasst! Es darf immer nur ein Turm zur gleichen Zeit auf- und wieder abgebaut werden, nicht zwei oder mehrere Türme gleichzeitig! Diese Diszplin fördert ausgesprochen den Teamgeist, die Kooperation und das Abstimmen auf seinen Partner.
Einhändig Egal mit welcher Hand wird jede der Disziplinen so schnell wie möglich durchgeführt. Die zweite Hand darf aber auf keinen Fall zu Hilfe genommen werden. Hier gibt es noch keinen offiziellen Weltrekord, da diese Disziplin nicht wettkampfsanktioniert ist.
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